Lesedauer: < 1 Minute

Schlusslicht, keine Geschichte, keine Identität - so manches wird Sachsen-Anhalt und seinen Menschen nachgesagt. "Viel zu selten wird allerdings das Positive im Land gesehen", sagt Holger Stahlknecht (CDU). "Die Menschen haben Herz, auch wenn sie es nicht immer zeigen." Man muss eben genauer hinschauen, hinter die Fassade. Als einstiger Bürgermeister von Wellen, aber auch als ehemaliger Innenminister Sachsen-Anhalts, hat Stahlknecht das immer wieder erleben dürfen: "So viel ist in den Gemeinden und Orten in den vergangenen Jahren passiert. Initiativen wurden gegründet, die zahlreichen Vereine leisten unter anderem tolle Jugendarbeit." Besonders beeindruckend gehen die Menschen in Sachsen-Anhalt allerdings mit Krisen um. "Da wird nicht gemault, da wird angepackt", sagt Holger Stahlknecht und erinnert an das Elbe-Hochwasser im Jahr 2013. "Wenn es hart auf hart kommt, stehen die Menschen hier besonders eng zusammen. Dann sind alle Generationen vertreten. Jeder macht, was er kann. Das ist die Stärke des Landes, der Menschen hier." Deshalb erinnert sich Holger Stahlknecht gern an das Hochwasser, bei dem der Elbpegel einen historischen Höchststand von 7,47 Meter erreichte. "Es ware eine Krise, aber auch ein beeindruckendes Zeugnis für die Stärke der Menschen in Sachsen-Anhalt. Die Bilder zeigen es ..."