Stahlknecht: "Man kann eine Polizei nicht kaputtspielen"

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Stillhalten und Abwarten - für Holger Stahlknecht sind das Dinge, die weder zu ehrenamtlichem Engagement, noch zu politischer Arbeit passen. Wer anpackt und Dinge bewegt, der kann auch etwas schaffen. Das hat den CDU-Politiker die Aufgabe als Bürgermeister von Wellen gelehrt. Wenn Menschen in seiner Heimat nicht einfach zusehen, sondern etwas tun, dann schaffen sie etwas für das Wohl einzelner wie vieler. Das gilt für Menschen, die sich dem Schutz ausgesetzter Tiere widmen, die in Feuerwehren und Heimatvereinen arbeiten oder sich für Geschichte und das Wachhalten von Erinnerungen engagieren.

Das Wissen um den Einsatz der Menschen in Sachsen-Anhalt für ihr Heimat ist es auch, die in kraftzehrende Situationen als Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt meistern lassen: "Wir haben schwierige Zeiten hinter uns, mit drei Koalitionspartnern", blickt Holger Stahlknecht zurück. "Da war die Fähigkeit zum Ausgleich erforderlich, um Mehrheitsverhältnisse auszutarieren." Stahlknecht selbst, der als Innenminister lange Zeit die Geschicke des Landes mitgelenkt hat und Landesvorsitzender der CDU war, hat sich in dieser Zeit als "Moderator gesehen", als einer, der natürlich auch für die Umsetzung der Vorstellungen der CDU-Landtagsfraktion gekämpft hat. Freilich immer mit dem Anspruch, dabei das Profil zu schärfen.

Den kritischen Blick nach innen wie außen, als CDU-Mitglied, als Abgeordneter und Minister, aber vor allem als Vertreter der Menschen in Sachsen-Anhalt, hat er sich bewahrt. Es ist immer ein prüfender Blick, ein auch auf die Zukunft sorgenvoll gerichteter Blick, wenn es um die politischen Kräfte im Land geht: "Die AfD ist nicht regierungsfähig. Es ist absolut undenkbar, dass eine solche Partei Verantwortung übernehmen darf für ein Land", sagt Holger Stahlknecht in einer Videobotschaft.

Zugleich gibt es ein Sorge, die Holger Stahlknecht seit Jahren beschäftigt und die - so sieht es der CDU-Kandidat für die Wahlkreis Wolmirstedt -, jetzt in die richtige Richtung geht. Dass Sachsen-Anhalt derzeit rund 6400 Polizeibeamte verzeichnen kann und sich damit dem Ziel der 7000 Polizeibeamten im Land nähert, sieht Stahlknecht als Erfolg der CDU: "Man kann eine Polizei nicht kaputtspielen." Das würde bedeuten, die Sicherheit der Menschen aufs Spiel zu setzen. Deshalb sei ganz klar: "Sicherheit kostet Geld. Dafür habe ich mich eingesetzt und habe an der Stelle auch klare Kante gezeigt."

Was den Abgeordneten des Wahlreises Wolmirstedt beschäftigt und welche Positionen er vertritt, sehen Sie in einer aktuellen Videobotschaft von Holger Stahlknecht auf Facebook.