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Mit dem Präsidium des Fußballverbands Sachsen-Anhalts (FSA) hat sich Holger Stahlknecht in seiner Funktion als FSA-Präsident an das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gewendet. Das Ziel: mehr Lockerungen für den organisierten Sport und dessen Wettkampfbetrieb im Land schaffen.

In einem offenen Brief formuliert der FSA Vorschläge, mit der die sportliche Betätigung der rund 90.000 Fußballspielenden im Land wieder freier möglich werden könnte. Hintergrund ist die noch immer gültige 14. Eindämmungsverordnung vom 16. Juni 2021 (Paragraph 11), der zufolge die Nutzung von Sportstätten im Freien nur bis maximal 1000 Menschen erlaubt ist und die weiterhin eine Testpflicht im Wettkampfbetrieb vorsieht.

Der Fußballverband schlägt für eine 15. Eindämmungsverordnung vor, die Testpflicht "für die am Spiel beteiligten Personen entfallen" zu lassen. Bleibe die Inzidenz niedrig, sollten unter Einhaltung der Hygieneregeln bis zu 10.000 Zuschauer in den Stadien des Landes erlaubt werden. Bei einer dauerhaften Inzidenz unter 10 sollten Auflagen gänzlich entfallen.

"Natürlich ist im Umgang mit der Corona-Pandemie weiterhin Bedacht angebracht", sagt Holger Stahlknecht. "Es ist aber auch Verhältnismäßigkeit geboten. Je länger die strikten Regeln fortbestehen, desto schwieriger wird die Lage für die Sportvereine im Land." Stahlknecht verweist als FSA-Präsident auf den Rückgang der Mitgliederzahl in den Vereinen. Mitgliedsbeiträge sind eine wichtige Grundlage, um die Arbeit der Sportvereine - insbesondere im Jugendbereich - zu sichern.

Linktipp: Auf der Internetseite der Landesregierung können Sie die aktuellen Corona-Fallzahlen für Sachsen-Anhalt einsehen.