Lesedauer: < 1 Minute

Abstand halten und Kontakte meiden - in einem Wahljahr ist das für Politiker wie Holger Stahlknecht eigentlich eine ungünstige Ausgangsbedingung. Persönliche Gespräche mit den Bürgern der Region sind kaum möglich. "Der eine oder andere wird aufgrund der Corona-Lage in meinem Wahlkreis wohl nicht wählen", bedauert Holger Stahlknecht. Dabei sei die Corona-Pandemie gerade in Deutschland kein Grund, den politischen Kurs im Land nicht mitzubestimmen. "Ich schätze es sehr, dass wir mit der Briefwahl in unserer Demokratie eine sehr gute Form gefunden haben, sich auch unter widrigen Umständen an einer Wahl zu beteiligen. Und das nicht erst seit dieser Pandemie", sagt der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Wolmirstedt.

Die Briefwahl ist seit mehr als 50 Jahren fester Baustein der Demokratie. Bei der Einführung der Briefwahl im Jahr 1957 haben nicht einmal fünf Prozent der Menschen die Möglichkeit genutzt, auf diese Weise zu wählen. Fast 30 Prozent der Bürger wählten hingegen bei der Bundestageswahl 2017 per Brief. "Ich bin gespannt, wie hoch der Anteil in diesem Jahr sein wird, wie viele Menschen in dieser Corona-Zeit die Chance nutzen, via Briefwahl die Richtung des politischen Kurses Sachsen-Anhalt für die nächsten Jahre zu beeinflussen", sagt Holger Stahlknecht.

Kompliziert ist die Briefwahl auf keinen Fall. Werfen Sie einen Blick in das Video oder nutzen Sie die Angebote auf der Internetseite der Landeswahlleiterin von Sachsen-Anhalt. Dort gibt es Erläuterungen zur Landtagswahl in Gebärdensprache sowie Informationen in leichter Sprache.

Welche Form der Wahl wollen Sie nutzen? Stimmen Sie in der Umfrage unten ab.

This poll is no longer accepting votes

Welche Wahlmethode werden Sie nutzen?
62 votes · 62 answers