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"Der Mauerbau war eine Folge von zwölf Jahren dunkelster deutscher Geschichte. Lassen wir nicht zu, dass in den Köpfen wieder Mauern entstehen", dass ist der Apell von Holger Stahlknecht, CDU-Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November. "Dass die Menschen in unserem Land den Fall dieses Symbols der Trennung und Unfreiheit überwunden haben, ist eine Errungenschaft." Der Mauerfall steht für die Freiheit, die die Menschen in Deutschland erkämpft haben. Er steht dafür, dass Menschen für ihre Überzeugungen nicht nur eingetreten sind, sondern sie auch laut formuliert haben. "Was damals möglich war, muss auch heute und in Zukunft möglich sein. Wir dürfen Mauern nicht als Trennung gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen errichten. Es ist unsere Pflicht als freie Bürger, Mauern, die uns trennen, in den Köpfen nicht wieder entstehen zu lassen", sagt Holger Stahlknecht. Für den CDU-Abgeordneten im Wahlkreis Wolmirstedt gilt: "Jeder kann und soll seinen Glauben leben. Jeder kann frei bestimmen, wie er leben will. Was für einen selbst gilt, muss aber auch mit Respekt anderen gegenüber gelten. Wir, die wir unsere Freiheiten nutzen, haben das Recht und die Pflicht, diese Freiheit auch anderen zu gewähren. Und dazu gehört nun einmal Toleranz gegenüber Andersdenkenden." Es gehöre zur Kultur des Anstands, unterschiedliche Meinungen auszutragen und andere Standpunkte zu ertragen. "Zugleich bedeutet Freiheit aber nicht, Extremismus zuzulassen. Den Extremismus beschränkt uns in unserer Freiheit." Was Holger Stahlknecht zur Erinnerung an den Tag Mauerfalls am 9. November bewegt, hat der CDU-Politiker in einer Videobotschaft aufgezeichnet.